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  • Wir, das heißt Anni und Marc, durften für Nookville den Nintendo-Labo-Workshop in Hamburg besuchen. Zur Begrüßung wurde der Labo-Ankündigungs-Film gezeigt und erklärt, wie sich der Ablauf des Workshops gestalten wird - und dann ging es auch schon mit der ersten Station los: Wir bauten zuerst unser eigenes RC-Auto, das wahlweise auch ein Panzer, Bagger, oder was auch immer einem einfällt, sein kann. Marc und ich entschieden uns für eine eher unkreative Gestaltung und waren froh, dass uns das Aufbauen erstaunlich leicht von der Hand ging. Wir brauchten keinen Kleber oder andere Materialien, die das Risiko bergen das Set in einen Haufen Altpapier zu verwandeln. https://www.nookville.de/index.php?attachment/19234-l0-jpg/

    Nach dem Verzieren ging es ans erste Ausprobieren. Überrascht waren wir beide darüber, dass man mit den Autos auch im Dunkeln „sehen“ konnte, da der rote Joy- Con gleichzeitig als Infrarot Kamera dient (natürlich kann man die auch benutzen, wenn es hell ist). In zwei Runden im Ring gewann Annis Panzer eindeutig gegen Marcs, dem die nötige Stabilität fehlte.

     Weiter ging es mit den anderen Elementen des Multisets.

    Mit der Angel kann man Fische fangen. Klingt nicht sonderlich spektakulär hat aber Spaß gemacht. Man musste die Kurbel drehen, um den Angelhaken abzusenken oder nach oben zu ziehen. Hatte ein Fisch angebissen, musste man ihn noch an Land ziehen, bevor man die Länge des Fisches erfuhr. Hier gab es verschieden schwierige Fische, welche sich mal mehr, mal weniger leicht angeln ließen.

    Das Klavier hatte unterschiedliche Klangmodi (Alt-Herren-Chor, Geister, Katzen, normal- und Joy-Con-Vibration). Wir haben alle mindestens einmal ausprobiert und haben fleißig in die Tasten gehauen. Auch das Spielen mehrerer Tasten war möglich. Der Versuch „alle meine Entchen“ zu spielen scheiterte lediglich an den mangelnden musikalischen Fähigkeiten der Tester…
    Das Klavier wirkte, wie auch die Angel, erstaunlich stabil.

      

    Das Haus stellte sich als dreidimensionales Papphaus dar in welchem man drei zusätzliche Labo-Elemente in verschiedene Anordnungen einsetzen konnte. Dadurch wurden unterschiedliche Minispiele freigeschaltet. Durch das Spielen dieser bekam man Essen, welches man dann dem Bewohner geben konnte, der anschließend seine Farbe änderte. Wir haben zwei Minispiele entdeckt (es soll aber bis zu 6 geben), welche uns ziemlich viel Bewegung abverlangten. Zum Entdecken des ganzen Hauses braucht man vermutlich schon einige Zeit. Das Haus war eines der umfassenderen Toy-Con aus dem Multi-Set.

       
    Mit dem Motorrad sind wir einige Strecken gefahren.
    Man hält den „Motorradlenker“ an den Bauch, startet den Motor und gibt Gas. Natürlich gibt es auch eine Bremse, die wir aber mit unseren grandiosen Fähigkeiten kaum gebraucht haben. Wir sind einfach direkt aus der Strecke geflogen.
    Die Runden waren ziemlich schnell vorbei (meist etwas unter einer Minute) und ein „Tunier“ bestand aus 3 Runden, außerdem gab es unterschiedliche Spielmodi. Wir sind uns beide einig, dass das Motorrad unser Top-Toy-Con aus dem Multi-Set ist.
     

     

    Und natürlich, last but not least: Der Hauptbestandteil des zweiten Toy- Con Sets, dem Robo Set. Marc startete als erstes ins Abenteuer und verwandelte sich in einen alles- zerstörenden Roboter mit einer mehr als interessant aussehenden „Verkleidung“. Der Roboter besteht aus Schnallen, die um die Füße festgemacht werden, Griffe für die Arme und dem Rucksack. Von den Füßen zu den Armen führt jeweils ein Band in den Rucksack. Auf dem Bild seht ihr das Innenleben des Rucksackes. Durch die Gewichte weiß das Spiel wie ihr euch gerade bewegt und setzt es entsprechend um. Außerdem gab es noch eine Maske mit der man die Laufrichtung steuern musste.
    Um den Roboter vom Fleck zu bewegen, musste man vor dem Bildschirm aktiv werden und Laufbewegungen imitieren. Genauso sah es aus mit dem Schlagen. Um zu fliegen musste man die Hände nach unten Strecken, um sich in ein „Auto“ zu verwandeln hinknien. Alles in allem eine sehr sportliche Angelegenheit. Ob die Steuerung leicht war, können wir nicht direkt beantworten. Während Marc sich in kurzer Zeit an diese neue Steuerungsmöglichkeit gewöhnt hatte, hatte Anni große Probleme sich überhaupt fortzubewegen. Vermutlich liegt der Schwierigkeitsgrad irgendwo in der Mitte und man muss sich erst einmal einfuchsen.

     

    Wir hatten 3,5 Stunden Zeit, welche wie im Fluge vergingen und können nicht behaupten, dass uns auch nur einen Moment langweilig wurde. Das Basteln des Panzers hat ungefähr eine Stunde gedauert. Da es das einfachste Teil des Sets ist, wird man sich sicherlich stundenlang alleine mit dem Basteln beschäftigen können.
    Das spannendste ist unserer Meinung nach die Entwicklerwerkstatt, welche bei beiden Sets mit in der Software intergiert ist, die es einem ermöglicht seine eigenen Ideen umzusetzen. Diese wird jedoch erst freigeschaltet, sobald man alle Minispiele der einzelnen Sets bereits ein paar mal gespielt hat, und stellt somit einen Anreiz für Profis bzw. ältere Spieler dar: Man kann seine eigenen Eingaben bzw. "Befehle" erstellen und damit nicht nur die einzelnen Teile der Sets, wie z.B. Motorradlenker und RC-Auto miteinander verbinden und gegenseitig steuern, sondern auch komplett neue Elemente aus der eigenen Umgebung integrieren. Hierfür eignen sich übrigens auch die Papprahmen sowie die einzelnen Teile der Sets als Schablonen zum erstellen weiterer Elemente auf eigener Pappe.
    Wir haben festgestellt, dass die anwesenden Kinder den neuen Spielmöglichkeiten einiges abgewinnen konnten und hier auch das Interesse geweckt wurde zu verstehen wie das Ganze funktioniert. Glücklicherweise bietet auch da die Software genaue Erklärungen. Ausgestattet mit einer Teilnehmerurkunde haben wir bereits fantasiert, was die Toy-Cons in Zukunft wohl noch für Spielmöglichkeiten eröffnen könnten. Wie wäre es mit einem Super Mario Bros.? Oder einem neuen Animal Crossing: Amiibo Festival Teil - jetzt dann mit Joy-Con im Würfel?

     


    Das Video stellt die oben erwähnte Entwicklerwerkstatt vor.